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Schauspiel

Schauspiel Frankfurt


Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm, Premiere: 24. 09.2010 (Foto: Birgit Hupfeld)


Rainer Werner Fassbinder: Die Sehnsucht der Veronika Voss, Premiere: 17.09.2010 (Foto: Birgit Hupfeld)
Das Sprechtheater hat in Frankfurt eine große Tradition. In den zwanziger Jahren machte das Frankfurter Theater überregional Schlagzeilen mit bedeutenden expressionistischen Inszenierungen. Unter der Leitung von Harry Buckwitz und später von Peter Palitzsch profilierte sich das Frankfurter Schauspiel in den 50er, 60er und 70 er Jahren zur wichtigsten westdeutschen Brecht-Bühne. In den siebziger Jahren machte das Schauspiel nicht nur künstlerisch von sich Reden. Peter Palitzsch führte ein bundesweit diskutiertes Mitbestimmungsmodell ein

Das Schauspiel Frankfurt ist mit seinem neuen Intendanten Oliver Reese erfolgreich gestartet. 34 Schauspielerinnen und Schauspieler gehören zum festen Ensemble und bilden das Zentrum des Spielplans.

Seit der Spielzeit 2010/2011 sind außerdem sechs Studenten der Studienrichtung Schauspiel und Regie im Schauspiel STUDIO engagiert. Namhafte Regisseure wie Michael Thalheimer, Andreas Kriegenburg, Stephan Kimmig oder René Pollesch inszenieren für insgesamt vier Spielorte: Schauspielhaus, Kammerspiele, Box und Bockenheimer Depot.

Unter dem Spielzeitmotto „Sein oder Haben“ stehen in der Saison 2011/12 über 30 Neuproduktionen auf dem Programm, darunter Klassikerinszenierungen von Euripides, Shakespeare oder Schiller aber auch 12 Ur- und Erstaufführungen von Autoren wie René Pollesch, Lothar Kittstein, Dennis Kelly oder dem mehrfach ausgezeichneten Hausautor Nis-Momme Stockmann.

Zudem bietet das Schauspiel Frankfurt Programme speziell für Kinder- und Jugendliche. In der Panorama Bar im Schauspielhaus, die vor und nach allen Vorstellungen geöffnet hat, finden in regelmäßigen Abständen Club- und Partyveranstaltungen statt.